Israelische Soforthilfe
Nur wenige Tage nachdem Israel den neu gegründeten Staat Südsudan anerkannt hatte erfolgte durch die nicht-staatliche israelische Organisation IsraAID die erste Hilfssendung für dieses Not leidende afrikanische Land. Vor allem medizinische Güter wurden in die südsudanische Hauptstadt Juba geflogen. In Israel leben heute rund 8000, vorwiegend christliche Bürger des jungen Staates. Sie waren als Flüchtlinge während des Krieges ihres Staates mit dem Norden Sudans gekommen, und jetzt dürfte ihre Repatriierung demnächst in Angriff genommen werden. Auch der Austausch von Botschaftern zwischen Juba und Jerusalem dürfte schon bald erfolgen. Die israelische Hilfe für Südsudan wird sich wahrscheinlich vor allem auf die Gebiete Technologie und Landwirtschaft konzentrieren. TA


