Fotos von Sylvia Plachy
Das Lieblingsmotiv der Fotografin Sylvia Plachy war und ist ihr Sohn, der Schauspieler und Oscar-Preisträger Adrian Brody («Der Pianist»). Auch Stars wie Tilda Swinton und Isabelle Huppert setzte sie sensibel ins Bild. Zentral in Plachys Arbeit ist die Auseinandersetzung mit dem Heimatverlust. 1943 in Budapest als Tochter einer jüdischen Mutter und eines katholischen Vaters geboren, musste sie Ungarn mit ihrer Familie 1956 im Zuge der Unruhen verlassen und wanderte nach Österreich, später in die USA aus. 1964 kehrte sie erstmals in ihr Geburtsland zurück. Plachy setzt das Thema Verlust visuell eindrücklich um. So zeigt sie etwa 1976 eine Strassenszene in Budapest, auf die sich das Licht legt wie ein zerbrochener Spiegel. Plachy arbeitete für Magazine wie «Newsweek», «Time Magazin» und «Vogue». Jetzt präsentiert die Hamburger Flo Peters Gallery das Werk der Fotokünstlerin, die 2010 mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Fotografie ausgezeichnet wurde. [kb]
Bis 26. August, Flo Peters Gallery, Chilehaus C, Pumpen 8, Hamburg.
www.flopetersgallery.com


