Die Hollywood-Diva
Die Hollywood-Diva Dame Elizabeth Taylor, die mehr als 50 Filme gedreht hat, ist am Mittwoch im Alter von 79 Jahren verstorben. Weltruhm erlangte die 1932 in London als Kind amerikanischer Eltern zur Welt gekommene «Liz» Taylor 1956 an der Seite von James Dean im Film «Giganten». Es folgten Erfolge wie «Die Katze auf dem heissen Blechdach», «Plötzlich im letzten Sommer» und «Kleopatra». Zweimal wurde sie mit einem Oscar ausgezeichnet, im Jahr 1960 für ihre Rolle in «Telefon Butterfield 8» und 1966 für die weibliche Hauptrolle in «Wer hat Angst vor Virginia Woolf?». Ihre Prominenz hat Taylor wiederholt genutzt, um auf politische und gesellschaftliche Probleme aufmerksam zu machen. Sie gründete die Elizabeth Taylor AIDS Foundation, für die sie 1993 einen Ehren-Oscar erhielt. Im Mai 2000 wurde sie von der britischen Königin Elisabeth II. in den Adelsstand erhoben. Taylor war achtmal verheiratet. Ende der fünfziger Jahre konvertierte sie zum Judentum, auch zwei ihrer Ehemänner, Michael Todd und Eddie Fisher, waren jüdisch. Die Beerdigung soll noch diese Woche im engsten Familienkreis stattfinden. [vw]


