Boykott
Während des Libanon-Konflikts im Jahr 2006 spendete Regisseur Steven Spielberg Israel eine Million Dollar. Wie ein kürzlich veröffentlichtes US-Memo auf der Enthüllungsplattform Wikileaks laut einem Artikel der britischen Zeitung «The Guardian» aufzeigt, wurden ein Jahr darauf Spielbergs Filme von der Arabischen Liga auf eine Boykottliste gesetzt. Das Memo zeige, dass während einer Sitzung der Arabischen Liga im April 2007 Diplomaten von 14 arabischen Staaten dafür gestimmt haben, alle mit Spielberg und dessen Righteous Persons Foundation verbundenen Produkte und Filme zu boykottieren. Neben den arabischen Staaten Algerien, Irak, Libanon, Kuwait, Libyen, Marokko, Katar, Saudi-Arabien, Sudan, Syrien, Tunesien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jemen und den Palästinensischen Autonomiegebieten sollen auch Malaysia, Iran, Pakistan und Indonesien für einen Boykott gestimmt haben. «The Guardian» zitiert weiter Spielbergs Sprecher Marvin Levy, welchem zufolge die Filme und DVDs des Erfolgsregisseurs weltweit ganz normal verkauft worden seien. [am]


