logo
20. August 2010, 10. Jahrgang, Ausgabe 33 Ausgabe: Nr. 33 » August 19, 2010

Kibbuz-Ferien

August 19, 2010
Mehr als 20-mal besuchte Alfred Heer in den letzten 30 Jahren Israel.
Alfred Heer

Der 48-jährige Nationalrat und Präsident der Kantonalzürcher SVP verbrachte diesen Sommer eine Woche im Kibbuz Reim mit seiner Tochter; sie hatte schon vor einem Jahr drei Monate dort gearbeitet. Reim wurde 1949 von einer Gruppe Pfadfinderinnen und Pfadfindern gegründet, die aus der Palmach demobilisiert worden waren. Der Name bedeutet «Freunde» und bezog sich auf die Kameraden, die 1948/49 gefallen waren. In Reim im südlichen Negev, wenige ­Kilometer vom Gazastreifen, leben mehr als 300 Menschen. Sie arbeiten in der Landwirtschaft sowie in zwei Fabriken. Der Kibbuz Reim gilt als Pioniersiedlung für Sonnenenergie. Feriengästen werden einfache Häuschen vermietet, und in so ­einem wohnte auch der Zürcher ­Politiker, der sich vor der Heimreise auch in Tel Aviv aufhielt. «Ich war eigentlich schon überall in ­Israel», sagte Heer zu tachles. «Ich habe viele israelische Freunde. Wir sprechen ­selten über ­Politik, und es ist mir eigentlich egal, für ­welche Partei sie sind.» [gb]


» zurück zur Auswahl