Beduine
Heute ist Ishmael Khaldi Israels erster Diplomat beduinischer Herkunft. Nach einem Kibbuz-Aufenthalt begab er sich mit 300 Dollar in der Tasche auf eine abenteuerliche Reise nach Amerika. Er redete kaum Englisch, hatte keine Kontakte und betrat eine für ihn komplett neue Welt. Zurück in Israel studierte er Politikwissenschaften an der Universität von Haifa und arbeitete danach zwei Jahre lang als Grenzpolizist. Anschliessend absolvierte er den Master in Internationalen Beziehungen an der Tel-Aviv-Universität. Er arbeitete für die amerikanische Botschaft in Tel Aviv sowie für das Verteidigungsministerium. Im Juni 2006 ging er schliesslich als Vizekonsul des Staates Israel nach San Francisco, wo er bis Januar 2009 arbeitete. Er hielt Vorträge an verschiedenen Universitäten, in Kirchen und Gemeindezentren. Seinen bemerkenswerten Werdegang hat Khaldi in dem kürzlich erschienenen Buch «A Shepherd’s Journey: The Story of Israel’s First Bedouin Diplomat» festgehalten. [zu]


