Schwach
Die Alternativen seien eine «sehr lange amerikanische Rezessionsperiode» oder eine schwächere US-Währung, was eine Bereinigung der Zahlungsbilanzen ermöglichen würde. Fischer anerkannte einerseits die starken ökonomischen Bindungen zwischen Israel und Amerika sowie die Bedeutung der USA für die Weltwirtschaft, empfahl aber exportorientierten Ländern, sich beim Kauf ihrer Güter und Dienstleistungen nicht mehr ausschliesslich auf die USA zu verlassen. «Wir müssen uns alle damit abfinden», betonte er, «dass der Dollar wahrscheinlich schwächer wird, unsere Währungen dagegen im Verhältnis zum Dollar stärker werden dürften.» Die USA müssen nach Ansicht Fischers ihre Importe reduzieren, wenn man ein Gedeihen der Weltwirtschaft anstrebe. Was die israelische Inflation betrifft, erwartet er für die kommenden Monate ein Ansteigen der Jahresrate über die offizielle Bandbreite von einem bis drei Prozent hinaus. [JU]


