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20. November 2009, 9. Jahrgang, Ausgabe 47 Ausgabe: Nr. 47 » November 19, 2009

Für begabte und engagierte Studierende

von Heinz-Peter Katlewski, November 19, 2009
In Berlin hat sich das Ernst-Ludwig-Ehrlich-Studienwerk der Öffentlichkeit vorgestellt.
FOTOTERMIN Die Gründer und Beiratsmitglieder des ELES-Studienwerks hinter einem Porträt von Ernst Ludwig Ehrlich

Mit ELES, dem Ernst-Ludwig-Ehrlich-Studienwerk, hat sich kürzlich in Berlin ein jüdisches Begabtenförderungsprogramm der Öffentlichkeit vorgestellt. Jüdische Studierende und Doktoranden aller wissenschaftlichen Disziplinen mit deutscher oder einer anderen EU-Staatsbürgerschaft haben künftig Aussicht auf ein monatliches ­Stipendium und darüber hinaus auf ein Büchergeld von 300 Euro. Die Höhe des Stipendiums ist abhängig von der Einkommenssituation der Eltern. Voraus­setzung sind ein Studium in Deutsch­land, überdurchschnittliche Leistungen in Schule und Studium, Engagement innerhalb der jüdischen Gemeinschaft und eine erfolgreiche Aufnahmeprüfung vor einem fachwissenschaftlich zusammengesetzten Auswahlausschuss aus jüdischen Hochschullehrern und Professoren. Die deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan begrüsste das ELES-Studienwerk als zwölftes unter den politischen, weltanschaulichen und kirchlichen Begabtenförderungswerken, die aus ihrem Haushalt finanziert werden. Kennzeichnend für diese Studienwerke ist, dass neben der materiellen Förderung auch eine ideelle Förderung durch Tagungen, Ferienaka­demien und regionale ­Programme stattfindet. Vorsitzender des ELES-Studienwerks ist der Rektor des Potsdamer Ab­raham-Geiger-Kollegs, Rabbiner Walter Homolka. Den wissenschaftlichen Beirat leitet der Frankfurter Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik. Die Schirmherrschaft hat Charlotte Knobloch, die Vor­sitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, übernommen.

www.eles-studienwerk.de







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