Ausstieg
Das berichtete dieser Tage das «Wall Street Journal». Noch vor wenigen Wochen hatte die gleiche Zeitung Fischer als einen der aussichtsreichsten Kandidaten für den Posten genannt, nachdem der designierte amerikanische Präsident Barack Obama Geithner für das Amt des US-Finanzministers ins Auge gefasst hatte. Als möglichen Nachfolger Geithners nannte das «Wall Street Journal» Kevin Warsh, ein Mitglied des Direktoriums des US-Zentralbankensystems. Was Stanley Fischer betrifft, so führt die Zeitung keine konkreten Gründe für dessen Aussteigen aus dem Rennen um den prestigeträchtigen Posten ins Feld. Und Fischer selber hüllt sich vorerst noch in hartnäckiges Schweigen. Möglicherweise hält er es für unangebracht, in einer Zeit, da der Staat militärisch und politisch derart unter Druck steht, mit einem Auge nach einem lukrativen, sicheren Job im Ausland zu schielen. [JU]


