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Revue Juive Nr.01 Ausgabe: Nr. 1 » October 15, 2008

Zurück zu den Wurzeln

October 9, 2008
Der KKL und das Erziehungsministerium lancieren ein gemeinsames Erziehungsprogramm, wobei schon das jetzt beginnende Schuljahr Aspekte über die Geschichte der Zionistischen Bewegung allgemein und insbesondere über den KKL enthalten wird. Die Zusammenarbeit ist das Resultat einer Anfrage des Ministeriums, welches der Ansicht ist, der KKL solle in den regulären Schulunterricht integriert werden.

Das erste Projekt wird Studienreisen und «grüne Aufgaben» enthalten und wird den seit Jahren durchgeführten «jährlichen Schulausflug» ersetzen. Im Mittelpunkt werden dreitägige Programme in einem der fünf KKL-Jugendzentren für Feld- und Walderziehung (Lavi, Zippori, Nes Harim, Shuni und Yattir) stehen. Man wird die Gegend besichtigen, sowie Workshops und Bereicherungsklassen über israelische Geschichte und Geografie, Wälder und deren Umwelt, die Qualität und Bewahrung der Umwelt usw. abhalten. Die Schulen werden auch die Möglichkeit haben, zum Zweck der besseren Verständnisses für die Bewahrung des offenen Raumes und dessen Wichtigkeit als «grüne Lunge» im Freien zu arbeiten.
Das Projekt wird rund 20 000 Achtklässler umfassen, d.h. ein Drittel aller Schüler im staatlichen Bildungswesen, wobei der KKL 5 Millionen Shekel, die Hälfte der Totalkosten, beisteuert. Die Eltern werden für die Beteiligung ihrer Kinder nur je 250 Shekel zahlen müssen, verglichen mit den 500 Shekel, die bis jetzt pro Schüler für den Jahresausflug nötig sind.
Shlomo Gravetz, der für die Erziehungsarbeit der Organisation verantwortliche Co-Vorsitzende der Organisation, begrüsste die neue Kooperation und sagte: «Ich betrachte die Erziehung der kommenden Generation als sehr wichtig, ebenso wie das Bestreben, sie stark mit dem Land und den Wäldern Israels zu verbinden.» Bis in drei Jahren soll das Programm alle Achtklässler im Lande erfassen.
Effektiv begann die neue Zusammenarbeit zwischen den beiden Gremien schon in diesem Sommer, als tausende von Kindern aus Ortschaften an der nördlichen Konfrontationslinie an Aktivitäten in Camps des KKL teilnehmen konnten. Dieses Programm kostete 2 Millionen Shekel.





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