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3. September 2008, 8. Jahrgang, Ausgabe 9 Ausgabe: Nr. 9 » September 3, 2008

Obamas Chicago – die Stadt meiner Geburt

Adam Langer, September 3, 2008
Als Barack Obama Mitte der achtziger Jahre nach Chicago kam, hätte er dort keine Chance auf eine politische Karriere gehabt. Der seitherige soziokulturelle Wandel in der «Windy City» spiegelt den erstaunlichen Aufstieg des Sohnes einer Weissen aus Kansas und eines Kenianers wider. Der Schriftsteller Adam Langer, in Chicago geboren und aufgewachsen, zeichnet ein Porträt seiner Stadt, die zur Heimat Obamas wurde.

Von Adam Langer

Als ich meine Geburtsstadt Chicago Mitte der Achtziger in Richtung New York verliess, um dort mein Studium zu beginnen, kreuzte sich mein Weg mit dem eines jungen Absolventen der Columbia University namens Barack Obama. Er kam gerade aus New York nach Chicago, um eine Stelle als Sozialarbeiter anzunehmen. Obamas neue Heimat stand damals bereits mitten in einer tief greifenden, kulturellen und politischen Transformation.

Ein Jahrzehnt zuvor wuchs ich in der jüdischen Enklave West Rogers Park im Norden der Stadt auf, während Obama in Hawaii zur Schule ging. Geradezu pervers stolz darauf, gegenüber New York ein Underdog zu sein, brüstete sich Chicago damals noch mit seiner Rauhbeinigkeit: «Yeah, wir sind die ‹Second City›, die ewige Nummer zwei – hat irgendjemand Lust, sich deshalb mit uns anzulegen?» Die Geschichten von Korruption und Gangstertum, die traditionell mit der Politik der Stadt assoziiert wurden, boten keinen Anlass zu Scham, sondern wurden zu Legenden, mit denen sich die Bewohner brüsteten: Im Lexington Hotel am Hafen regierte Al Capone die Unterwelt. Mein Vater liess keine Gelegenheit aus, mit seinem alten Herrn anzugeben, der Capone und seiner Bande als osteuropäischer Einwanderer in einem Speakeasy illegalen Schnaps serviert hatte. Und dann war da Bürgermeister Richard J. Daley, der für sein schlechtes Englisch ebenso bekannt war wie für seine Rolle im Wahlsieg von John F. Kennedy 1960. Während des Wahlparteitages der Demokraten im Jahr 1968 gab Daley die Befehle «Schiesst, um zu lähmen» und «Schiesst, um zu töten», als seine Polizei gegen linke Demonstranten und Plünderer in die Schlacht zog. Meine Mutter unterhielt uns mit ihren Geschichten von den Bezirksleitern der Demokraten, die ihren Eltern einst die Stimmen abzukaufen pflegten: «Wählt zeitig und mehrfach», hiess die sprichwörtliche Maxime. Um den sagenumwobenen Stadtrat und Kneipier Mathias «Paddy» Bauler zu zitieren, war Chicago in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts «nicht reformierbar».

Heute trägt die Stadt immer noch das offizielle Motto «Urbs In Horto» (Stadt im Garten) in ihrem Siegel, aber Mike Royko, der berühmte Kolumnist der «Chicago Daily News», hat mit «Ubi Est Mea» (Wo ist mein Vorteil?) eine angemessenere Formulierung gefunden. Gute Erziehung und gehobene Umgangsformen gaben Anlass zu Misstrauen, und gebildete Lokalpolitiker hielten häufig mit ihren Titeln zurück. Der prominente Stadtrat Ed Vrdolyak mochte einen Jura-Abschluss von der University of Chicago haben – einer der besten Rechtsfakultäten der USA –, aber im Rathaus sprach er im Slang der South Side und nannte sich «Fast Eddie», den «schnellen Eddie».

Ein Ganovenparadies

Hollywood und die amerikanische Literatur straften die Stadt im Allgemeinen mit Nichtachtung. Die wenigen Porträts von Chicago mit nachhaltiger Resonanz zeigten ein Ganovenparadies, das sich dem «Anbaggern, Aufreissen und Geldmachen» verschrieben hatte, um Nelson Algren zu zitieren. David Mamet bot in «American Buffalo» Schmalspurganoven auf, die hinter Münzsammlungen her sind, und in «Der Clou» schlagen Paul Newman und Robert Redford der Mafia im Wettgeschäft ein Schnippchen. Selbst die Rockbands aus Chicago waren alles andere als hip und darauf mächtig stolz. Das galt auch für die Fans von Bands wie Styx, Cheap Trick oder REO Speedwagon, deren modische Präferenzen sich auf schwarze T-Shirts und blaue Levis Jeans beschränkten.

Dieses Chicago war sich selbst genug und stolz auf seine Geschichte als Industriestandort. Die «Stadt der breiten Schultern» mit ihren Stahlwerken und Schlachthöfen war notorisch für die Rassentrennung, die jeden Aspekt ihres Lebens durchzog. Der Gedanke, dass ein auf Hawaii geborener Absolvent von Columbia und der Harvard Law School namens Barack Hussein Obama, ein Mann mit einer Mutter aus Kansas und einem Vater aus Kenia, der keinen Hehl aus seiner Vorliebe für das Werk von Philip Roth und Woody Allen macht, ein legitimer Kandidat für ein bedeutendes politisches Amt sein könnte – um von der Präsidentschaft gar nicht zu reden –, war damals völlig unvorstellbar. In einer ebenfalls längst zur Legende gewordenen Wahl hatten die Demokraten 1986 mit Janice Hart und Mark Fairchild zwei obskure Mitglieder der Polit-Sekte von Lyndon LaRouche nur deshalb aufgestellt, weil ihre Namen weniger «ethnisch» klangen, als die ihrer verdienten Mitbewerber Aurelia Pucinski und George Sangmeister. Auch heute hätte Barack Obama vermutlich grössere Chancen, Präsident der Vereinigten Staaten zu werden als Bürgermeister von Chicago. Dort sitzt Richard M. Daley, der Sohn von «Boss» Richard J. Daley im Rathaus. Richard M. hat bei den Wahlen im vergangenen Jahr einen Stimmenanteil von 70 Prozent erzielt und absolviert derzeit seine sechste Amtszeit.

Doch als Obama von 1985 bis 1987 als Sozialarbeiter für das «Developing Communities Project» mithalf, die Folgen der Stahlkrise zu mildern, die zur Schliessung der Hüttenwerke an der South Side geführt hatte, war die Zeit des alten politischen «Apparates» Chicagos schon beinahe abgelaufen. Richard J. Daley war 1976 nach über 20 Jahren im Amt einer Herzattacke erlegen. Mich ereilte diese Neuigkeit aus dem Fernsehen, als ich mich eines Morgens auf den Weg zu meiner jüdischen Schule machte. Den unmittelbaren Nachfolgern Daleys sind sowohl seine Machtfülle als auch seine lange Amtszeit verwehrt geblieben. Bürgermeister Michael Bilandic hielt sich nur drei Jahre lang im Rathaus. Die Bürger versagten ihm bei den nächsten Wahlen nicht zuletzt deshalb ihre Zustimmung, weil die Stadtverwaltung von den selbst für unsere langen und harten Winter ungewöhnlichen Schneefällen des Jahres 1979 überwältigt worden war. Ich habe dieser Zeit meinem ersten Roman «Crossing California» gewidmet, der sich mit den geografischen, religiösen, rassischen und emotionalen Trennlinien in Chicago auseinandersetzt. Vom Schnee frustriert, stellten sich meine Eltern und die Mehrheit ihrer Mitbürger hinter Jane Byrne. Doch auch die erste Frau im Bürgermeisteramt konnte sich nur eine Amtszeit lang halten, da sie ihre Reformversprechen nicht einzuhalten vermochte.

Erster afroamerikanischer Bürgermeister

So fielen Obamas erste Jahre in Chicago in die Amtszeit von Harold Washington, von 1983 bis 1987 unser erster schwarzer Bürgermeister. Während Obama für ein Jahresgehalt von 10?000 Dollar versuchte, die Armen in den Sozialwohnungen der gewaltigen Wohnblocks «Roseland» und «Altgeld Gardens» für seine Selbsthilfeorganisation zu gewinnen, liess Washington seinen entwaffnenden Charme und seine erhebliche Intelligenz spielen, um die verkrusteten politischen Strukturen der Stadt aufzubrechen. Dabei kamen ihm seine volkstümliche Art und sein mitunter derber Humor gut zustatten. Washington konnte sich 1983 in einem von Rassenspannungen gezeichneten Wahlkampf durchsetzen, den ich damals als Schüler für ein lokales Monatsmagazin begleitete. Seine Gegenkandidaten bei den demokratischen Vorwahlen, Jane Byrne und Richard M. Daley, teilten sich die weissen Stimmen. So gewann Washington mit einer einfachen Mehrheit. Danach gelang ihm ein angesichts der traditionell jämmerlich schwachen Republikaner überraschend knapper Sieg über den ebenso unauffälligen wie jähzornigen Bernard Epton. Dieser, jüdisch und vormals Abgeordneter im Parlament von Illinois, wurde zum Nutzniesser weisser Ängste dem schwarzen Kandidaten gegenüber. Meine alte Nachbarschaft stimmte überwältigend für den jüdischen Kandidaten. Ich denke, dass meine Mutter weder vorher noch danach je wieder für einen Republikaner votiert hat. Bei den nächsten Wahlen im Jahr 1987 konnte sich Washington sogar mit einer Mehrheit der Stimmen durchsetzen. Er starb wenige Monate später unerwartet und hinterliess keinen offensichtlichen Nachfolger. Seine relativ kurze Amtszeit bildet den Hintergrund meines zweiten Romans «The Washington Story» (Auf Deutsch: «Die windige Stadt», Anm. d. Red.) und bleibt als Epoche unerfüllter Versprechen in der Stadtgeschichte in Erinnerung. Washington hatte sich den widerwilligen Respekt meiner Eltern erworben, weil das Stadtbauamt umgehend mit Schippen und Räumfahrzeugen zur Stelle war, wenn Schnee fiel. Das hatte es selbst in der Ära des ersten Bürgermeisters Daley nicht gegeben. Harold Washington verstand die gewaltige Wirkung praktischer Massnahmen auf der lokalen Ebene. Obama hat diese Lektionen aus seiner eigenen Zeit als Sozialarbeiter mitgenommen. Und es ist auch durchaus kein Zufall, dass Obamas Top-Stratege David Axelrod seinerzeit Harold Washington beriet. Klug, blass und unscheinbar, war der gebürtige New Yorker Axelrod ein klassischer «Nebbisch». Er lebte im gleichen Studentenwohnheim wie mein Bruder, als beide die University of Chicago besuchten.

Weniger als ein Jahr nach Washingtons Tod ging Obama auf die Harvard Law School. Er kam über die Sommer für Praktika in einer renommierten Kanzlei zurück. Als er sein Studium abgeschlossen hatte und sich endgültig in Chicago niederliess, sass zwar erneut ein Daley im Rathaus, aber die politische Landschaft der Stadt hatte sich grundlegend geändert. Auch ich bin damals nach meinem Studium in meine Geburtsstadt zurückgekehrt. Obwohl Daley seinen Vater weder als Redner noch als intellektuelles Schwergewicht überragt, verfügt er doch beinahe über grössere Macht als dieser. Daley verdankt dies seinem Talent als Architekt von Koalitionen. Er überwindet die Opposition, indem er sie in seine Verwaltung einbindet. So geniesst er dank seiner relativ progressiven Haltung zu ihren Anliegen die Unterstützung von Schwulenverbänden und Umweltschützern. Daley hat städtische Liegenschaften wie einen kleinen Flughafen am Lake Michigan und den Übungsplatz eines Schützenvereins in Naturschutzgebiete verwandelt. Seit den neunziger Jahren hat sich das korrupte «Porkopolis» (das Wortspiel verbindet die Schlachthöfe, in denen Millionen von Schweinen verarbeitet wurden, mit dem Begriff für Bestechung, Anm. d. Red.) in ein weitgehend grünes und gepflegtes Touristenziel verwandelt. Obama verkörpert diese Transformation genauso, wie er von ihr profitiert hat.

Atypischer Politiker

In den neunziger Jahren brachte es Obama zu einer Lehrstelle an der Rechtsfakultät der University of Chicago und er engagierte sich für Bürgerrechtsanliegen. Er wurde damals als eine dieser wohlmeinenden Figuren wahrgenommen, die für einen Moment ins Rampenlicht rücken, weil linke Publikationen wie der «Chicago Reader» ihnen schmeichelhafte Geschichten widmen. Ich war Reporter und Theaterkritiker beim «Chicago Reader», als wir Obama auf dem Titel hatten. Obwohl ich seinerzeit bereits gut zehn Jahre lang über Aktivisten und Politiker in der Stadt geschrieben und meine zukünftige Frau als Freiwillige für die Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste für progressive jüdische Organisationen in Chicago gearbeitet hatte, hatten wir beide bis dahin weder je von Obama gehört noch ihn persönlich getroffen.

Dass er künftig ein Mann der lokalen und regionalen Politik werden würde, schien unvorstellbar. Dafür wich sein persönliches Profil zu stark von dem für Politiker aus Chicago klassischen ab. Doch auch wenn sein Bild in der Öffentlichkeit wie noch jedes politische Image etwas Künstliches an sich hat, so passt Obama doch zu dem neuen Chicago unter dem zweiten Daley. Er ist das Gesicht einer glatteren, besser gebildeten und präsentableren Stadt, die frei ist von den schmutzigen Skandalen ihrer Vergangenheit und sich mit ihrem neuen Status als Finalistin für die Auswahl der Olympischen Spiele im Jahr 2016 brüstet. In dieser Stadt speist man heute den von Obama bevorzugten Lachs mit gedünstetem Broccoli und nicht mehr die Steaks und die Hot Dogs von einst. Obama hält sich im East Bank Club fit, einer Domäne der städtischen Eliten aus Politik und Wirtschaft. Chicago unterhält sich heute nicht mehr mit Styx, sondern bevorzugt hippe Bands von unabhängigen Labels – Indie-Rock von Bands wie Wilco, die im vergangenen Jahr auf einer Spendenveranstaltung für Obama gespielt haben. Ehe er seine Villa im eleganten Viertel Kenwood an der South Side bezogen hat – dort sind der Führer der «Nation of Islam», Louis Farrakhan, und der Boxer Muhammad Ali seine Nachbarn –, hat Obama nicht in einem kleinbürgerlichen Bungalow gelebt, sondern in einem Apartment in Hyde Park. Bis zu Obamas kometenhaftem Aufstieg galt diese Nachbarschaft als kleine, insulare Bastion der Intellektuellen von der University of Chicago.

Das neue Chicago

Obwohl die Verwandlung der Stadt das Resultat eines gut durchdachten und ausgeführten Plans von Daley ist, verdankt Obama seine erstaunliche politische Laufbahn ebenso dem Zufall wie seinen eigenen Kalkulationen. Nachdem er acht Jahre lang im Senat von Illinois gedient hatte, gewann Obama im ersten Anlauf einen Sitz im US-Senat, nachdem sein erster Gegner sich aufgrund einer hässlichen Sorgerechts-Affäre aus dem Rennen zurückgezogen hatte. Obamas Mitbewerber wurde der schwarze Rechtsaussen-Kandidat und Radio-Agitator Alan Keyes. Der war als Kandidat nicht ernst zu nehmen, da er nie zuvor in Illinois gelebt hatte. Das enthob Obama der Notwendigkeit, sich für seine mangelnden Wurzeln in Illinois oder Chicago verteidigen zu müssen. Seither fallen derartige Details in der neuen, internationalen Atmosphäre der Stadt nicht mehr ins Gewicht. Obama ist keine Randfigur mehr, sondern ein exemplarischer Repräsentant Chicagos. Aber wir waren immer schon schnell bereit, eine politische oder kulturelle Grösse unser Eigen zu nennen, wenn diese die Stadt als ihre Heimat auserkoren hat.

Vor wenigen Monaten bin ich von New York nach Chicago zurückgekehrt, um meine Mutter zu besuchen, die immer noch an der North Side lebt. In ihrer Nachbarschaft ist eine gute Freundin von mir zuhause, die mit einem führenden Obama-Berater verheiratet ist. Niemand im engeren Kreis um Obama stammt aus Chicago. Sie haben ihr ökologisch korrektes Hauptquartier in einem Bürogebäude im Stadtzentrum aufgeschlagen, das lange als Adresse des kleinen Versandhauses bekannt war, bei dem Lee Harvey Oswald die Waffe bestellte, mit der er John F. Kennedy ermordete. Meine Freunde ernähren sich vom Inka-Reis Quinoa und kaufen ihren Ziegenkäse im Bioladen nebenan. Die hässlichen, heruntergekommenen Kinos in der «Loop», dem alten Stadtkern, sind Bürogebäuden, edlen Hotels und Studentenwohnheimen für das Art Institute of Chicago gewichen. Früher konnte man hier die ganze Nacht lang Gangsterfilme und Kung-Fu-Streifen sehen. Einige Schritte weiter wurde ein lang gezogenes, verwildertes und unheimliches Grundstück in den Millennium Park verwandelt, den neben einer Badelandschaft für Kinder eine von Frank O. Gehry gestaltete Orchestermuschel ziert. Das ist das Chicago von Barack Obama. Hier kommen ein T-Shirt oder ein Autoaufkleber mit dem Namen von John McCain auf hundert mit dem Obamas. Diese Stadt hat kaum noch etwas mit der zu tun, in der ich aufgewachsen bin.

Ich fühle mich eigentlich nur noch an zwei Orten heimisch, die sich in den vergangenen drei Jahrzehnten kaum verändert haben. Zum einen sind das die Quartiere, wie das, in dem meine Mutter immer noch lebt, die kleinen, urtümlichen Viertel mit den alten Miethäusern und Bungalows. Hier, in diesem alten Chicago, stösst Obama auf das grösste Misstrauen. Meine Mutter wird im November zwar für ihn stimmen, aber Obama war nach Hillary Clinton und John Edwards nur ihre dritte Wahl. Er ist zu glatt für sie, in ihren Augen fehlt ihm «Tam», wie man auf Jiddisch sagt, Substanz und Härte. Aber das vermisst meine Mutter auch an der neuen Innenstadt und bei Bürgermeister Daley. Unverändert ist aber auch Lake Michigan geblieben. Dieselben wilden Wellen schlagen immer noch an die Felsen. Aber selbst ein gewaltiger See wie der Lake Michigan ist bei den Wahlen im November nicht stimmberechtigt. Nicht einmal in Chicago.





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