Fotografie
Max und Many Rudnitzky, die Eltern Man Rays, waren russisch-jüdische Einwanderer. Trotz eines Stipendiums und der elterlichen Bitten wollte Ray nicht Architekt, sondern Künstler werden. Er suchte nach seinem eigenen Stil, durchlief viele Phasen, bis er zu seiner Formensprache fand. Die Begegnung mit Marcel Duchamp brachte ihn zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Fotografie und Film. Nach Jahren in Paris musste Ray Europa aufgrund des Zweiten Weltkriegs verlassen und lebte bis 1951 wieder in den USA, kehrte dann aber nach Paris zurück, wo er 1976 starb. Einige seiner Arbeiten sind zurzeit in der Ausstellung «The Marc Rich Collection – Höhepunkte der Fotografie» zu bewundern, die noch bis am 3. August im Zürcher Kunsthaus zu sehen ist. Sie schlägt den Bogen von den Anfängen der Fotografie bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts und zeigt Bilder berühmter Künstler wie Robert Frank, Alfred Stieglitz und Paul Strand. [TA]


