Wasser
Derzeit wird vor einem Tel Aviver Gericht darüber verhandelt, ob die Errichtung der Entsalzungsanlage von Ashdod zu stoppen sei, weil die Aufträge für das Projekt nicht rechtmässig ausgeschrieben worden seien. Infrastrukturminister Benjamin Ben-Eliezer hat dazu eine unmissverständliche Meinung: «Jeder Beschluss, der nicht die sofortige Errichtung der Anlage ermöglicht, wird das Projekt um ein bis zwei Jahre verzögern und eine Katastrophe über die Wasserwirtschaft des Landes bringen.» Ben-Eliezer, der vor staatlichen Wasser-Beamten sprach, gab zu, dass es möglicherweise zu Irrtümern gekommen sei.
«Wir stehen nicht über dem Gesetz und werden alles in Übereinstimmung mit den Beschlüssen der Richter tun. Gleichzeitig muss dem Gericht die Bedeutung des Projekts klargemacht werden. Wir fechten hier einen Krieg gegen die Zeit aus.» Bei einer termingerechten Fertigstellung des Projektes sollte die Entsalzungsanlage ab 2011 mindestens 100 Millionen Kubikmeter Wasser liefern. [JU]


