Zwei Szenarien zur Zukunft des Judentums
Von Brian Klug
I. Unsere Situation heute
Auf einer Tagung in London hat sich jüngst ein bedeutender Gelehrter aus den USA, der dort an einem Institut für Jüdische Studien wirkt, in bemerkenswerter Weise über das Judentum geäussert. Der Standpunkt ist bekannt, aber er hat diesen klar und elegant artikuliert: «Das Schicksal des jüdischen Volkes besteht darin, dass es Europa verlassen hat. Es hat dafür zwei Dinge erhalten: Souveränität in Israel und Pluralismus in Amerika.» Eine beeindruckende Aussage: Prägnant, kühn, weitgreifend, kategorisch und – in meinen Augen – zutiefst irrig.
Zunächst haben die Juden Europa ja nicht verlassen und sie drängen auch nicht en masse zu zwei Ausgängen, über denen «Amerika» und «Israel» steht. Etwa zwei Millionen von ihnen erfreuen sich in über 40 europäischen Staaten ihres Daseins. Wir können annehmen, dass das jüdische Leben in Europa im Grossen und Ganzen sowohl in religiöser als auch in kultureller Hinsicht floriert. Der Titel einer 2001 in Grossbritannien gegründeten Publikation bringt die Qualität dieser Erneuerung auf den Punkt: Jewish Renaissance. Als europäischer Jude denke ich an Mark Twain, der auf die Meldung über sein Ableben hin erklärt hat: «Die Nachrichten über meinen Tod sind stark übertrieben.»
Überdies steht die Aussage des zitierten Gelehrten auf wackeligen Beinen. Die Idee eines Volkes mit einem gemeinsamen Schicksal, der Gedanke also, dass die Juden eine Einheit darstellen, die geschlossen von einem Kontinent zum nächsten zieht, mutet wie eine grobe Vereinfachung an. Vielleicht lese ich zu viel in die Bemerkung hinein. Aber der Gelehrte ging offensichtlich davon aus, dass Juden (etwa wie die Basken) im modernen, politischen Sinne eine ethnisch-nationale Gruppe darstellen. Aber es ist eine offene Frage, ob diese Kategorisierung auf die Juden zutrifft. Viele Juden betrachten ihre Identität nicht unter dieser Prämisse. Viele verstehen den Begriff «das jüdische Volk» als kollektives Nomen ohne ein entsprechendes Subjekt: ein Name, der Juden im Allgemeinen lose beschreibt. Überdies kann die Definition «Volk» verschiedene Bedeutungen haben. So können sich viele Juden mit einer Interpretation anfreunden, die aus dem Judentum selbst kommt und Juden nicht nur als besonderes Volk bezeichnet, sondern als Volk in einem ganz speziellen Sinn.
Aus diesen Gründen ist die Idee, dass das jüdische Volk, ob nun in Israel oder anderswo, Souveränität ausübt, in sich problematisch. Dies umso mehr, als eine Umfrage in Israel 2001 zutage brachte, dass nur 48 Prozent der Antwortenden sich dem «jüdischen Volk insgesamt zugehörig» fühlen. Dieses Ergebnis wurde im vergangenen Jahr in einer Studie des Van Leer Jerusalem Institute publiziert. Bedenkt man, dass man nicht jüdisch sein muss, um israelischer Staatsbürger zu sein – und dies trifft auf mindestens 20 Prozent der Israeli zu –, dann wird die Dimension dieses Problems noch grösser. Man könnte sagen, dass Juden in Israel sich daran erfreuen können, in der Mehrheit zu sein. Aber mit Souveränität hat das vorderhand nichts zu tun. Wenn Demokratie der Wille des Volkes und Israel eine Demokratie ist, dann ist das israelische – und nicht das jüdische – Volk Träger der Souveränität.
Was nun den Pluralismus angeht, so ist dieser sicherlich ein Geschenk, dem die Juden in Amerika teilhaftig geworden sind und das ihre Entwicklung sehr begünstigt hat. Aber der Pluralismus kann in verschiedenen Gesellschaften in unterschiedlicher Gestalt auftreten. So ist Israel, auch wenn wir nur den jüdischen Bevölkerungsteil nehmen, auf seine eigene Weise ein exzellentes Beispiel für eine «Regenbogengesellschaft». Zweitens ist der implizierte Gegensatz zu Europa falsch, da er Europa stereotypisch als einen Kontinent des ethnischen Nationalismus und monokultureller Gesellschaften betrachtet, auf dem Juden nur geduldet werden und wo ihre Rechte wertlos sind. Aber für das aus der Asche des Zweiten Weltkrieges erwachsene Europa, das sich weiter ausdehnt und stärker wird, ist Pluralismus essenziell, auch wenn dieser sich vom amerikanischen unterscheidet. Juden haben zudem eine bedeutende Rolle bei der Stärkung dieser pluralistischen Vision in Europa gespielt. Dies mag hilfreich sein, die Tatsache zu erklären, dass Juden eben nicht in hellen Scharen aus Europa in Richtung Israel und Amerika fliehen.
Ungeachtet dieser Tatsachen werden viele Juden die von mir eingangs zitierte Bemerkung überzeugend finden. Es schwingt darin eine mythische Geschichte mit, die von dem Volk erzählt, das wie einst der Patriarch Abraham stets unterwegs ist, um die beste Lagerstätte zu finden. («Ein wandernder Aramäer war mein Vater.») Zumindest für jüdische Ohren, die empfänglich für sie sind, klingt diese Geschichte authentisch.
Für amerikanische Ohren klingt eine Geschichte, in der Europa als Ort der Vergangenheit figuriert, als Stätte, die man verlassen hat, ohnehin wahr. Dies ist ein wesentliches Element im Gründungsmythos von Amerika und seiner Rolle als «Ort der Bestimmung» der Menschheit. Es wäre auch nicht überraschend, wenn die Bemerkung bei amerikanischen und israelischen Juden besonders starken Anklang fände, denn schliesslich stellen sie die zwei derzeit grössten jüdischen Populationen der Erde dar. Aber vielleicht sind alle jene Juden für diese Botschaft am empfänglichsten, die einer dieser Doktrin anhängen, die in der jüdischen Welt seit dem Zweiten Weltkrieg fraglos wiederholt werden: Der Staat Israel ist die Heimstatt des jüdischen Volkes und Europa dessen Friedhof.
Die hinter dieser Bemerkung stehende Erwartung an die Aussichten des Judentums stellt für sich bereits eine Hürde vor der Zukunft dar. Dies gilt besonders für jene, die als Juden an unserer Zukunft in dem «Friedhof Europa» arbeiten. Wir müssen die auf dem Londoner Seminar geäusserte Sicht des Judentums überdenken. Denn wir sind nicht fähig, unsere Zukunft ins Auge zu fassen, wenn wir sie schon im Voraus gedanklich beerdigen. Denn wenn es zutreffen würde, dass es das Schicksal des jüdischen Volkes ist, Europa verlassen zu haben, wer und wo sind dann wir?
II. Ein Blick auf England
Um in dieser Diskussion weiterzukommen, ist ein Blick auf die Wirklichkeit angebracht. Daraus könnte sich eine gedankliche Alternative ergeben. Ich werde mich auf ein Land konzentrieren und dieses als Fallbeispiel nehmen. Ich gehe davon aus, dass dies aufschlussreich sein kann, aber ich bin auch nicht qualifiziert, eine allgemeinere Übersicht zu geben. Für mich liegt es nahe, dafür England zu wählen. Hier bin ich geboren, hier lebe ich und kenne mich am besten aus. Überdies liegen dank einer Studie des Institute for Jewish Policy Research (JPR) aktuelle Daten vor, die ein klares und für unsere Zwecke brauchbares Bild des jüdischen Lebens in England zeichnen.
Der JPR-Report «Jews in Britain: A Snapshot from the 2001 Census» wurde im Mai 2007 veröffentlicht. Die Volkszählung («census») von 2001 enthielt erstmals die Frage: «Was ist Ihre Religion?». Unter den acht Möglichkeiten fand sich auch «jüdisch». Daneben gab es auch die Frage «Welcher ethnischen Gruppe gehören Sie an?». Obwohl diese nicht die Kategorie «jüdisch» enthielt, hatten die Befragten die Möglichkeit, eigene Angaben über ihre Volkszugehörigkeit zu machen. Es stand ihnen also frei, «jüdisch» in das entsprechende Feld zu schreiben. Zusammengenommen gaben die Antworten auf diese Fragen den Forschern zwei Möglichkeiten, festzustellen, ob ein Befragter jüdisch ist. Das Ergebnis stellt für die Autoren des Reports «die umfassendste demografische Studie dar, die jemals über Juden in England angestellt worden ist». Die Autoren führen weiter aus: «Umfang und Detailliertheit der Studie haben unser analytisches Verständnis der [jüdischen] Population revolutioniert …»
Es ist nützlich, den Hinweis der Autoren auf den Umfang der Daten aus der Volkszählung zu betonen. Frühere sozialwissenschaftliche Studien über britische Juden «gingen von einer relativ kleinen Auswahl an jüdischen Haushalten aus». Natürlich erheben auch derartige Studien den Anspruch der Repräsentativität. Aber sie «arbeiten innerhalb begrenzter Parameter und Definitionen und übersehen daher viele Menschen, die sich als jüdisch betrachten». Die JPR-Autoren machen folgende bedeutsame Beobachtung: «Diese [begrenzten Studien] neigen von vorneherein dazu, Juden mit institutionellen Anbindungen zu erreichen … oder jene, die in jüdischen Populationszentren leben. Es gelingt ihnen weniger, Juden zu erreichen, die nicht formell einer Gemeinde angehören oder nur minimale Kontakte mit dem ‹Mainstream› haben.» Obwohl dies schwer quantifizierbar ist, könnten bis zu 40 Prozent der britisch-jüdischen Bevölkerung nicht mit einer Gemeinschaft verbunden sein. Die Volkszählung hat nicht jedes dieser Individuen erfasst. Aber insgesamt ist es ihr doch gelungen, Juden «ausfindig» zu machen, die dem Radar der Sozialwissenschaft bis dahin entgangen waren.
Das JPR hat daher einen Schnappschuss der jüdischen Bevölkerung gemacht, der sich substanziell von dem gewohnten Bild unterscheidet. Die Autoren bezeichnen zahlreiche ihrer Ergebnisse als «wahrhaft faszinierend und bahnbrechend». Für sie «offenbart die Analyse die Komplexität der jüdischen Bevölkerung und sie begräbt etliche populäre Mythen». So haben die Daten der Volkszählung mit noch verbleibenden Illusionen über eine jüdische Einheitlichkeit aufgeräumt. «Wir haben es hier mit einer heterogenen Gruppe zu tun.» Diese ist auch geografisch breit gestreut: Obwohl Juden weiterhin vor allem in bestimmten urbanen Gebieten leben, sind sie doch – abgesehen von den Isles of Scilly – in allen 408 Regierungsbezirken des Vereinigten Königreiches anzutreffen. Auch ihr Familienleben weist Unterschiede auf: Eine Anzahl verschiedener Beziehungsarten, darunter auch «Kohabitation» und «exogame Beziehungen», trägt zur «Komplexität der Partnerschaften unter Juden bei».
Im Ergebnis sehen wir nicht ein Gesicht, sondern viele. Dies stellt vermutlich das bedeutendste Ergebnis der JPR-Studie dar: Vielfalt. Dazu die Autoren: «Ob wir nun auf Wohnort, Alter, Nationalität oder irgendein anderes Merkmal schauen – wir erkennen nicht EINE ‹jüdische Gemeinde›, sondern ein komplexes Arrangement überlappender Schichten.» Eine Reaktion auf dieses facettenreiche Porträt des jüdischen Lebens in England ist Panik: die Angst vor dem Verlust jüdischer Kontinuität, dem Zusammenhalt der Gemeinschaft und der kollektiven Solidarität. Von diesem Gesichtspunkt aus stellt die Volkszählung ein Alarmsignal dar, das vor dem Verschwinden der jüdischen Identität warnt – wenn nicht gleich die Todesglocke, die für den britischen Zweig des jüdischen Volkes das Ende einläutet. Das Problem dieser Sichtweise ist schlicht, dass sie falsch ist: Das jüdische Leben in England blüht heute in jeder Hinsicht – viel mehr als in meiner Kindheit. Daher lassen sich die Daten der Volkszählung auch als Signal einer Bevölkerung lesen, die genug Selbstvertrauen hat, sich aus überkommenen Normen zu lösen. Wir haben es nicht mit dem Verschwinden der Jüdischkeit zu tun, sondern mit dessen Wachstum. So hat der JPR-Geschäftsführer Antony Lerman anlässlich der Publikation der Studie erklärt: «Wir sind keine verschwindende Diaspora, sondern eine Ansammlung zahlreicher Untergruppen, deren Lebensgewohnheiten vermuten lassen, dass die Angehörigen dieser Untergruppen auf ganz verschiedene Weise mit ihrer jüdischen Identität umgehen.»
Indem ich England ausgewählt habe, möchte ich nicht behaupten, dass die Situation des jüdischen Lebens hier repräsentativ für das in ganz Europa oder anderswo ist. Aber ich halte den britischen Fall nicht für aussergewöhnlich. Doch meine Argumentation hängt davon auch gar nicht ab. Ich ziele nicht auf eine Verallgemeinerung, sondern auf eine Art Gedankensprung, bei dem mir der Fall England als Ausgangspunkt dient. Ich greife dabei eine Bemerkung Lermans im Bezug auf den JPR-Report auf, dem er das Potenzial zuspricht, «ein neues Nachdenken über die Natur und die Grenzen dessen anzuregen, was wir unter der ‹jüdischen Gemeinschaft› verstehen». Wir sollten überdies bedenken, was das «jüdische Volk» bedeutet. Denn wenn dieses Volk so definiert wird, dass Europa als Stätte jüdischen Lebens herabgewürdigt oder gar ausgeschlossen wird, wie können dann wir zu diesem Volk gehören?
III. Wir können unsere Zukunft wählen
Ich möchte zwei Zukunftsszenarien für das Judentum vorstellen. Das eine hat die Diskussion seit einiger Zeit dominiert, das andere nimmt gerade erst Gestalt an. Das alte Modell fusst auf den Begriffen Zentrum und Peripherie. Sander Gilman hat dieses als das «übergreifende Erklärungsmodell für die jüdische Geschichte» bezeichnet. Aber mich interessiert hier nicht der historiografische Aspekt, sondern seine Anwendung als Paradigma für die Struktur des jüdischen Lebens – sowohl auf nationaler als auch auf globaler Ebene.
In England wird das auf Zentrum und Peripherie fussende Modell vielerorts als Konzept für die Struktur der jüdischen Gemeinschaft begriffen. Dabei stehen sich die breite Mehrheit und marginale Gruppen gegenüber, während die «zentralen repräsentativen Strukturen ihren Kern bilden: Das Vorstands-Gremium der Delegierten der britischen Juden und das Oberrabbinat». Dieses Modell versteht die «jüdische Gemeinde» als Einheit oder geschlossenen Block, der ungeachtet seiner internen Komplexität der Aussenwelt gegenüber mit einer gemeinsamen Front auftritt und von den zwei weltlichen und religiösen Botschaftern vertreten wird. (So zumindest die Theorie. In der Praxis funktioniert das Modell nicht. Weder ist der Vorstand die einzige säkulare Stimme, noch ist der Oberrabbiner der ausschliessliche religiöse Sprecher der gesamten britisch-jüdischen Bevölkerung. Sie können diese Vertreter-Funktionen auch gar nicht erfüllen, denn ein solches «Ganzes» existiert gar nicht. Aber das mindert ihr Ansehen nicht. Daran lässt sich die Wirkungsmacht eines dominierenden Paradigmas ablesen: Es ignoriert die Tatsachen.) Was nun die «ungebundenen» Juden angeht, so werden diese als Randfiguren des jüdischen Lebens in England betrachtet. Und wie die Debatte über die «Independent Jewish Voices» gezeigt hat, so existiert hier eine Tendenz, die Berechtigung dieser Leute zu schmälern, sich als Juden zu äussern. Als würde das Leben am Rand der jüdischen Gemeinde Menschen auf eine marginale jüdische Identität reduzieren.
Auf globaler Ebene nimmt das Modell «Zentrum und Peripherie» die Form der «schlichten Zweiteilung in Israel und Diaspora» an, um «New Jews» zu zitieren, das Buch von Caryn Aviv und David Shneer. Die Doktrin im Herzen dieser «Zweiteilung» lässt sich folgendermassen zusammenfassen: Wer auch immer sie sein und wo auch immer sie leben mögen, so stellen Juden doch insgesamt ein einziges Volk dar – das «jüdische Volk». Israel ist gleichzeitig der Staat, der diesem Volk gehört, und das Zentrum seines kollektiven Lebens. Daraus ergibt sich, dass die Juden ausserhalb Israels am Rande ihrer Nation existieren. So begegnen wir auch hier dieser Idee, dass es nicht möglich ist, eine erfüllte jüdische Existenz zu führen, wenn man ausserhalb Israels situiert ist, mit der Konsequenz, dass man dann auch nicht voll als Jude zählt.
Aber es existiert auch eine andere Denkart, eine, die davon ausgeht, dass das jüdische Leben in einer Vielfalt authentischer Formen existiert. Unter diesen hat keine Vorrang vor den anderen. Daraus geht überdies hervor, dass kein Ort, an dem Juden leben, Vorrang vor anderen hat. Es ist auch nicht denkbar, dass es nur eine normative Form für jüdische Gemeinden gibt und alternative Gruppierungen auf nationaler und globaler Ebene zweitklassig sind. Aviv und Shneer sagen: «Die Betonung auf Diaspora und Israel hat Juden daran gehindert, auszuloten, wie unterschiedlich ihre Erfahrungen sind und wie vielfältig die Identitäten sind, die sie an ihren jeweiligen Wohnorten entwickeln.» Aviv und Shneer sehen eine «neue jüdische Landkarte», die ihre Sicht der Juden als «Gruppe unterschiedlicher Menschen mit vielen Kulturen, Heimstätten und einer grenzenlosen Kreativität, ihre Beheimatung als Juden auszudrücken», widerspiegelt. Auf dieser Landkarte wird Diaspora zu Vielfalt und eine Rangordnung wird zu Gleichheit im Status.
«Vielfalt und Gleichheit»: Das ist die Alternative zu dem Paradigma von «Zentrum und Peripherie». Ich habe diese Modelle hier nur in Umrissen gezeichnet. Aber ich sehe die Möglichkeit, dass beide Grundlage alternativer Politikmodelle für Wege in die Zukunft der Juden sein können. Wir haben tatsächlich die Wahl zwischen diesen Alternativen. Ich habe das zweite Modell als in der Entstehung begriffen bezeichnet. Wenn ich auf die britisch-jüdische Gemeinschaft schaue, sehe ich dieses Modell Realität werden. Aber dies ist genauso wenig zwingend, wie es ein eisernes Schicksal gibt, das die Juden aus Europa wegträgt. Unsere Zukunft liegt in unseren Händen.


